Sehr geehrte ärztliche Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Anwender,

Die First Flow GmbH ist eine Start-Up Unternehmen und wurde mit einem EXIST Antrag des Ministeriums für Wissenschaft und Technik aus der Charité heraus gegründet. Das Gründerteam um PD Dr. Ivo Buschmann und Prof. Meyer-Sabellek haben dazu mehr als 10 Jahre an der Max-Planck-Gesellschaft, der Universitätsklinik Freiburg und der Charité geforscht.

Im November 2015 wurde für die 1st Flow ein internationales Patent von der Charité exklusiv erworben, welches die personalisierte Einstellung der Herzhose auf den Patienten patentrechtlich schützt.

Patentiertes Herzhose-VerfahrenDieses Verfahren ist die Basis der Herzhose® und eine wesentliche Weiterentwicklung zu den älteren Verfahren der EECP®, bei denen mit z.T. sehr hohen Drücken (enhanced counterpulsation) gearbeitet wird. Die älteren Verfahren der EECP® werden von der 1st Flow nicht angeboten und auch nicht klinisch empfohlen.

Wir freuen uns, wenn Sie sich durch unsere Homepage „klicken“ und stehen Ihnen bei Rückfragen jederzeit zur Verfügung

Das Team der 1st Flow

Für wen die Herzhose geeignet ist

Das Konzept der biologischen Bypässe wurde ganz entscheidend vom Pionier der Herzmedizin Prof. Dr. Wolfgang Schaper an der Max-Planck-Gesellschaft erforscht und vorangetrieben. Seine wissenschaftlichen Mitarbeiter und Schüler haben dieses Konzept an den Richard-Thoma-Laboratorien der Charité Berlin speziell für Menschen mit Gefäßkrankheiten sowie mit Herzschwäche (Herzinsuffizienz) zur personalisierten Therapie HERZHOSE®  erforscht, patentiert und weiterentwickelt. 

Biologische Bypässe fangen im Körper immer nur dann an zu wachsen, wenn im Gefäß ein kräftiger pulsatiler Blutstrom vorhanden ist. Patienten mit Herzschwäche sind nicht in der Lage, sich dafür ausreichend intensiv zu bewegen. Die stoßweisen Luftfüllungen der Manschetten in der HERZHOSE®  sorgen dafür, dass das Blut in den Arterien der Beine Richtung Herz beschleunigt wird. Dabei ist ganz wichtig festzuhalten, dass nicht die Blutdrucksteigerungen ausschlaggebend sind. Ganz im Gegenteil, bei einer optimalen Herzhosen® Therapie wird bei jedem Patienten individuell die Blutflußbeschleunigung gemessen und basierend auf diesen Werten die Manschettendrücke eingestellt. Ältere Verfahren wie die EECP (also die Anwendung einer Hochdruck-Gegenpulsation werden vom Herzhose® Team nicht angewandt, da es hierunter zu erheblichen Nebenwirkungen kommen kann. Ein geschädigtes Herz oder auch ein gefäßkranke Arterie kann daher mit dem HERZHOSE®  Prinzip indiviuell bestmöglich therapiert werden.

Ein weiterer entscheidender Vorteil der HERZHOSE®:

Die Herzfrequenz steigt bei der externen Beschleunigung des Blutflusses nicht an, da der Patient in Ruhe auf der Liege liegt (ein wesentlicher Unterschied zum schnellen Joggen etc.), das schwache Herz wird geschont.

Trotzdem erhalten die Gefäße die notwendigen Impulse, um natürliche Bypässe zu entwickeln. Entscheidend auch dafür, so Forschungsergebnisse, ist weniger der Druck sondern der Impuls, der durch das Aufblasen der Manschetten entsteht. Mit dem an der Charité Berlin gemeinsam mit dem Max-Delbrück-Zentrum entwickelten Gefäßtachometer® lässt sich die Stärke dieses Blutimpulses bestimmen und die Therapie mit der HERZHOSE®  an die individuellen Bedürfnisse des Patienten anpassen. Dieses wird mittels einer programmierte Doppleranalyse bestimmt und während der mehrwöchigen Therapie immer wieder individuell der Therapie angepasst. Dies wird mittels einer programmierten Doppelanalyse bestimmt und während der mehrwöchigen Therapie individuell angepasst. Daher handelt es sich um eine personalisierte HERZHOSE-Therapie. Das Verfahren wird ausschließlich von anerkannten Kardiologen und Gefäßärzten angewandt.